Lüge 1: Testosteron ist ein reines Männerhormon

Dieser Mythos ist nicht ganz richtig. Fakt ist, dass Testosteron ein überwiegend männliches Hormon ist, aber auch Frauen darüber verfügen – allerdings in viel geringeren Mengen. Bei Männern wird Testosteron in den Hoden produziert, bei Frauen hingegen in den Eierstöcken. Außerdem produzieren beide Geschlechter Testosteron in der Nebennierenrinde (und jetzt sag das Wort dreimal schnell hinter einander! 😉 )

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Lüge 2: Hormon- und Kupferspiralen sind nur für Frauen geeignet, die die Familienplanung bereits abgeschlossen haben

Dieser Mythos hält sich auch heute noch hartnäckig. Diese Verhütungsmethoden fallen unter die Langzeitverhütung. Das heißt, sie wirken über einen längeren Zeitraum kontinuierlich und müssen nicht täglich, wöchentlich oder monatlich eingenommen/angewendet werden. Daher sind diese Methoden sowohl für Frauen mit abgeschlossener Familienplanung, aber auch für jüngere Frauen interessant, die in den nächsten Jahren kein Kind bekommen möchten.

Verhütungsmethoden gibt es viele: Sie sind vielfältig und haben alle ihre Vor- und Nachteile. Nicht jede Verhütungsmethode ist für alle Frauen gleich geeignet. Mehr Informationen zu dem Thema findest du auf www.meine-verhütung.at

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Lüge 3: Hormone wirken wie Anti-Aging-Produkte

Dass diese Lüge völliger Quatsch ist, sagt einem eigentlich der Hausverstand. Hormone sind schließlich nicht gleich Hormone – hier gibt es viele Unterschiede. In den USA wird den Hormonen DHEA (Steroid-Hormon) sowie Melatonin (das aus Serotonin gebildete Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus reguliert) eine verjüngende Wirkung nachgesagt. Bis heute gibt es aber keine relevanten Studien, die das tatsächlich nachweisen können.

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Lüge 4: Hormonelle Verhütungsmethoden machen dick

Das stimmt nur bedingt. Durch den Umstieg auf eine hormonelle Verhütungsmethode – wie zum Beispiel die Pille – kann es zu Wassereinlagerungen im Gewebe kommen; diese verschwinden aber im Normalfall wieder, sobald sich der Körper an die Dosis gewöhnt hat. Wächst das Bäuchlein oder der Po dennoch stetig, ist oftmals nicht die hormonelle Verhütung, sondern meist die Ernährung und fehlende Fitness Schuld. Solltest du dir unsicher sein, sprich dennoch unbedingt mit deinem Gynäkologen oder deiner Gynäkologin darüber!

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Lüge 5: Wenn ich zu lange hormonell verhüte, kann ich nicht mehr schwanger werden

Jain. Es gibt Studiendaten aus Dänemark, die 800 Frauen zwischen 19 und 46 Jahren, die mit einer Hormonpille verhüteten, untersucht haben. Man hat festgesellt, dass sich unter der Pille die Eierstocksreserve im Vergleich zu Frauen, die nicht mit der Pille verhüteten, geringfügig reduziert hatte. Allerdings stieg die Chance, schwanger zu werden rund sechs Monate nach Einnahme-Stopp wieder gewaltig an. Je nach hormoneller Verhütungsmethode braucht es also entweder etwas Zeit, bis du schwanger werden kannst, oder du bist ab dem nächsten Zyklus wieder fruchtbar.

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Dieser Beitrag ist eine von der Firma Bayer Austria GmbH finanzierte entgeltliche Einschaltung.

L.AT.MKT.08.2017.6539