Wie komme ich beim Online-Dating besonders gut an? Eine Frage, die sich wohl viele Singles schon mal gestellt haben. Wir haben da jetzt eine recht simple Antwort gefunden. Denn einer neuen Umfrage zufolge ist es tatsächlich von Vorteil, wenn man mit einem iPhone auf seinem Tinder-Pic posiert.

Klingt oberflächlich, und das ist es auch!

Beeinflusst Marke des Smartphones den Erfolg auf Tinder & Co?

Online-Dating kann ganz schön kompliziert sein. Was schreibt man in die Profilbeschreibung, welchen Radius wählt man für die Suche aus, und welche Fotos sind am vorteilhaftesten, um auf Tinder & Co Erfolg zu haben? Zumindest auf die letzte Frage haben wir jetzt eine Antwort bekommen. Spoiler: als Single kann es sich offenbar lohnen, sich ein Apple-Gerät zuzulegen oder sich gegebenenfalls eines für das nächste Spiegel-Selfie auszuleihen. Denn einer neuen Umfrage zufolge soll das Posieren mit einem iPhone nämlich entscheidenden Einfluss auf die Flirtchancen beim Online-Dating haben.

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Apple kommt beim Online-Dating gut an

Der Preisvergleichsdienst Money Supermarket hat eine Umfrage gestartet, um mehr über Flirttechniken und Erfolgsgeschichten der User*innen zu erfahren. Konkret wollte das Team wissen, ob bestimmte Technik-Marken beim Online-Dating die Chancen, ein Match zu erzielen, erhöhen oder eben nicht. Um das herauszufinden, erstellte die Plattform zwischen März und Juni „auf einer Vielzahl von Dating-Sites in Großstädten auf der ganzen Welt“ identische Profile, die sich nur durch ein Detail voneinander unterschieden: die zur Schau gestellte Marke. Sie matchten dabei mit anderen Profilen von Frauen und Männern wie auch von Personen, die sich als nicht-binär definieren.

Das Ergebnis verblüfft: Wer mit iPhone posiert, kann die Trefferquote um bis zu 82 Prozent steigern. Auch Apple-Watches (ein Plus von 76 Prozent) und Airpods (ein Plus von 64 Prozent) werden beim swipen offenbar gern gesehen. „Unser Test ergab, dass Apple-Benutzer attraktiver sind als Android-Benutzer, wobei Profile mit Apple-Geräten wie iPhones, AirPods oder Apple Watches eine Steigerung der Übereinstimmungsraten von 74 Prozent genießen, höher als bei jeder anderen Technologiemarke“, so die Preisvergleichsplattform in einem Blogeintrag.

Blackberry ist ein No-Go

Andere Marken scheinen hingegen die Matching-Quote deutlich zu senken. Ganz schlecht ankommt zum Beispiel das Blackberry (ein Minus von 77 Prozent), gefolgt von Huawei (ein Minus von 24 Prozent) und Sony (ein Minus von 11 Prozent).

Doch wer kein iPhone besitzt, muss jetzt nicht gleich verzweifeln. Denn laut der Untersuchung gibt es noch eine weitere Möglichkeit, um bei Online-Bekanntschaften zu punkten. Dazu untersuchte das Team, welches Smartphone die attraktivsten Selfies schießt. Dafür wurden vier Models beauftragt Fotos mit dem iPhone 13 Pro, dem Google Pixel 6 Pro und dem Samsung Galaxy S22 Ultra schießen, jeweils natürlich in der gleichen Pose und mit demselben Hintergrund. Anschließend wurden 1000 Personen gebeten, „ihre Lieblingsaufnahme von jedem Model auszuwählen.“ Das Ergebnis überrascht: In dieser Rubrik gewann nicht das iPhone, sondern das aktuelle Spitzenhandy von Google.

Wer also gerade auf Partnersuche UND einem neuen Handy ist, weiß nun, was zu tun ist!