Ahhh, wie aufregend war bitte das gestrige „Bachelorette“-Finale? Jan oder Lukas? Das Rennen hat letztendlich Jan gemacht und damit geht am Donnerstag wohl die aufregendste „Bachelorette“-Staffel aller Zeiten zu Ende. Und dass diese Staffel voller Highlights war, verdanken wir hauptsächlich Sharon Battiste. Denn vor allem sie hat diese Staffel zu einer ganz besonderen gemacht.

Wir verraten euch, wieso wir Sharon so feiern!

1. Bad-Ass statt schüchtern!

Sie ist frech, schlagfertig, lustig, und strotzt vor Selbstbewusstsein: Sharon Battiste macht einfach, was sie will! Und genau das erwarten wir uns von einer Bachelorette im Jahr 2022. Was wir sehen wollen, sind selbstbewusste Frauen, die weder Tabuthemen noch Sextalk scheuen. Und da sind wir bei der heurigen Staffel genau richtig. Schon zu Beginn bei Sharons Vorstellung sagt sie: „Ich habe gerne Sex … wenn er denn gut ist“. Wohl ein erster Hinweis darauf, wie Sharon so tickt und wir werden nicht enttäuscht.

Es wird heftigst geflirtet, gefummelt und geschmust. Und das sogar mit verschiedenen Männern beim gleichen Date. Ob das geht? Na klar! Sharon hat das Konzept der Dating-Show eindeutig verstanden! Sie will flirten, knutschen, Spaß haben und sich ausprobieren. Wer glaubt, das schließe eine ernsthafte Partnersuche aus, der ist wohl noch nicht im Jahr 2022 angekommen. Period!

2. Sie macht anderen Menschen Mut

So stark sie auch ist, wie wir alle hadert auch sie manchmal mit ihrem Selbstbewusstsein. Die 30-Jährige leidet nämlich unter kreisrundem Haarausfall, sogenannter Alopecia areata. Ganze 15 Jahre lang hat sie dagegen angekämpft, einen Ärztemarathon nach dem anderen hingelegt und viele Tränen vergossen. Bis sie eines Tages beschloss, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich ihre verbliebenen Haare abrasiert hat. Ein Schritt, aus dem sie auch in der Sendung kein Geheimnis macht. Sharon sorgte damit für unglaublich rührende und besondere Momente, die letztendlich signalisierten, dass man sich auch dann schön fühlen kann, wenn man nicht gängigen Schönheitsidealen entspricht. Eine Message, die sich ihre Bachelorette-Vorgängerinnen nicht ganz so zu Herzen genommen haben.

Für viele ist Sharon daher ein Riesen-Vorbild! Vor allem Menschen mit derselben Diagnose möchte sie Mut machen. „Ich hoffe, dass ich jeder Frau oder jedem Menschen […] Mut machen kann, dass man alles schaffen und erreichen kann – auch mit dieser Diagnose“, verriet Sharon erst kürzlich gegenüber „spot on news“. 

3. Sie zeigt, wie kompliziert Liebe sein kann

Das Herz will, was es will, heißt es. Doch was, wenn das Herz zwei Männer will. Klar, Liebe sollte eigentlich immer leicht sein. Doch im echten Leben schauts da halt oft ganz anders aus. Sie kann nämlich ganz schön kompliziert sein. Und deswegen haben wir bei Sharons Reise auch so mitgefühlt! Authentischer geht nicht!

Und uns ist bewusst, dass sie auch Schauspielerin ist und es sich bei Sharons Emotionen auch um verdammt gutes Schauspiel gehandelt haben könnte – aber das glauben wir nicht! Und falls doch – gebt dieser Frau sofort einen Oscar.

4. Sharon sagt, was sie denkt

Sharon ist definitiv nicht auf die Klappe gefallen. Besonders erfrischend: Sie verzichtet in der ganzen Staffel auf die üblichen Floskeln, die sich über die Jahre bei den Rosenverteiler*innen so etabliert haben. Die 30-Jährige sagte einfach immer genau, was sie will, und was nicht. Also ganz wie es sich in der heutigen Zeit gehört. Beispiel gefällig? Als Kandidat Tim J. ihr etwa beim Tanzen zu nahe kam, machte sie ihm klar, dass es für sie „ein bisschen zu schnell, ein bisschen zu nah“ war. „Einen Gang runterschalten fände ich gut.“

Und damit zollen wir Sharon unseren ganzen Respekt. Sie blieb gegenüber Tim J. bestimmt, aber stets höflich! Ganz ehrlich, wir wüssten nicht, ob wir auch so höflich geblieben wären, wenn uns ein Kandidat quasi ungefragt von hinten gerammelt hätte. Anyway … sie nahm sein unpassendes Verhalten also nicht einfach so hin, sondern suchte die direkte Konfrontation. Aus unserer Sicht hat die 30-Jährige einfach alles richtig gemacht! Und wir hoffen, dass Sharon damit nun den Grundstein für ihre Nachfolgerinnen und die kommenden Staffeln gelegt hat.

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