Emojis haben schon oft Diskussionen ausgelöst. Die einen verwenden sie falsch, andere überhaupt nicht. Eine neue Umfrage zeigt jetzt, welcher der bunten Symbole uns besonders unbeliebt machen.

Die Top 3 könnten euch vielleicht überraschen.

Wenn wir diese Emojis verwenden, wirken wir unsympathisch

Jeder von uns hat doch insgeheim Emojis, die er besonders gerne verwendet und jene, die er nicht ausstehen kann. Genauso ist es auch, wenn wir Nachrichten von jemandem erhalten, der die bunten Symbole einbaut. Dadurch wirkt man entweder super sympathisch oder absolut abschreckend. Damit hat sich auch das Softwareunternehmen Adobe beschäftigt. In einer neuen Umfrage hat man nun herausgefunden, welche Emojis dafür sorgen, dass wir ganz schön unbeliebt sind.

3.633 Emojis gibt es insgesamt – doch wenn wir ehrlich sind, ist unsere Auswahl auf maximal zehn Stück beschränkt, da jeder so seine „Signature Symbole“ hat. Und die sagen scheinbar einiges darüber aus, wie wir auf andere wirken. In der Adobe-Umfrage wurden etwa 5.000 Personen aus den USA befragt. Das Ergebnis: ziemlich überraschend, wenn ihr uns fragt. Diese Emojis machen uns unbeliebt:

  • Platz 1: Kackhaufen
  • Platz 2: Böser Smiley
  • Platz 3: Aubergine

Aus welchem Grund sich der lächelnde Kot-Haufen auf dem ersten Platz befindet, ist leider nicht bekannt. Dafür wissen wir jedoch, warum das Auberginen-Emoji so unbeliebt ist. 72 Prozent der Befragten gaben zwar an, die Aubergine (die eben auch oft als Phallus-Symbol eingesetzt wird), beim Flirten zu verwenden, doch das sollte man in Zukunft besser lassen. Denn laut der Umfrage lässt einen dieses Emoji direkt unsympathisch wirken. Und das wollen wir ja auf keinen Fall, nicht wahr?

Paul Hunt, Schriftdesigner und Entwickler bei Adobe, versucht, eine Erklärung dafür zu finden. „Du würdest keine Beziehung mit jemandem haben wollen, der seine Gefühle nicht mit dir teilen kann, richtig? Ich glaube, das gilt auch für die digitale Kommunikation. Die Verwendung von Emojis und die Fähigkeit, digital emotional zu kommunizieren, ist Teil der emotionalen Reife. Wenn man dazu also nicht in der Lage ist, kann sich ein potenzieller Partner fragen, ob einem diese Fähigkeiten auch im wirklichen Leben fehlen“.

Diese Emojis machen uns liebenswürdig

Die guten Nachrichten: laut der Umfrage wissen wir nun auch, welche Symbole wir dafür öfter verschicken sollten. Denn besonders drei Emojis lassen uns sympathisch wirken:

  • Platz 1: Kuss-Smiley
  • Platz 2: Verliebtes-Smiley
  • Platz 3: Smiley mit Herzchenaugen

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass wir Nachrichten, die keinerlei Emojis enthalten, eher skeptisch sehen. Ist die Person, mit der wir hier kommunizieren, böse auf uns? Wo sind die Symbole? Die Emotionen? Die Gefühle? Umso erleichternder ist es, wenn der oder die andere die Nachrichten mit happy Emojis ausschmückt. 91 Prozent in der Umfrage gaben an, dass sie ihre Messages mit Emojis versehen, wenn sie die Unterhaltung fröhlich gestalten wollen.

Diese Emojis werden am häufigsten missverstanden

Mit mehr als 3.500 Symbolen kann man schon mal den Überblick verlieren … oder sie einfach vollkommen falsch verwenden. Auch darüber gibt der Adobe-Report Auskunft. Die drei Emojis, die am häufigsten missverstanden werden, sind folgende:

  • Platz 1: Cowboy-Emoji
  • Platz 2: Kirsche
  • Platz 3: Umgedrehter Smiley

Was genau die meisten hier hineininterpretieren, verrät die Umfrage nicht. Lediglich, dass das Cowboy-Emoji in den USA oft mit Country-Music in Verbindung gebracht wird. Dementsprechend würde das Ranking in unseren Breitengraden vermutlich ganz anders aussehen. Denn Musiker:innen wie Kacey Musgraves oder Lil Nas X sind hier nicht ganz so in aller Munde, wie bei US-Amerikaner:innen. Fun Fact: Etwa die Hälfte der Menschen, die an der Umfrage teilgenommen haben, kreuzten an, Emojis sowieso immer in einem anderen Kontext zu verwenden.

Noch mehr Fun Facts: Bei dem Einsetzen von Emojis ist ein großer Generationsunterschied bemerkbar. 74 Prozent der User:innen aus der Gen Z meinten, sich ziemlich sicher über die Bedeutung der verschiedenen Symbole zu sein. Bei den Millennials sind es mit etwa 65 Prozent schon weniger. Die Generation X weiß zu 48 Prozent, wie sie Emojis richtig einsetzt. Das Schlusslicht bilden hier die Boomer, mit 24 Prozent.