Verliebt ist man meistens sehr schnell. Allerdings braucht es viel Zeit und Vertrauen, bis sich daraus dann echte Liebe entwickelt.

Aber woher weiß man überhaupt, ob man gerade Verliebtheit oder echte Liebe spürt? So erkennt ihr den Unterschied.

Das Gefühl von Liebe

Als der wohl größte Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit zählt das Gefühl, das sich dahinter verbirgt. Denn in der Verliebtheitsphase wirst du regelrecht nervös, wenn du deinen Schatz siehst und bekommst Herzrasen, sobald er dir schreibt. Diese aufgeladene Stimmung verblasst dann meistens nach einiger Zeit. Das ist aber nichts Schlechtes! Denn an ihrer Stelle macht sich diese wohlige Wärme breit. Du fühlst dich sicher und geborgen, wenn du bei ihm bist? Dann habt ihr die aufgeladene Verliebtheit hinter euch gelassen und sie hat sich in Liebe verwandelt.

Miteinander Zeit verbringen

In der Kennenlernphase, in der alles noch neu und aufregend ist, möchte man am liebsten jede freie Sekunde mit seinem Schatz verbringen. Man ist regelrecht zusammengeschweißt und lässt schon mal die ein oder andere Party für einen Abend zu zweit sausen. Sobald diese Phase vorbei ist und sich aufrichtige Liebe zwischen euch entwickelt hat, muss man nicht mehr jede Sekunde miteinander verbringen. Denn das ist gar nicht notwendig. Natürlich kuschelt man immer noch gern mit seinem Partner und verbringt Zeit zusammen, allerdings ist es auch nicht schlimm, wenn jeder einmal einen Abend für sich hat. Denn eines weiß man ganz genau: Auch, wenn man nicht zusammen im selben Raum ist, denkt man dennoch an den anderen und das Herz ist immer bei ihm.

Die Kommunikation ändert sich

Auch in der Kommunikation gibt es Unterschiede zwischen Liebe und Verliebtheit. Denn anfangs ist man noch nervös und stottert manchmal sogar irgendeinen Blödsinn vor sich hin. Außerdem schreibt man den ganzen Tag und wird zu einem kleinen Social Media-Stalker. Diese Zeit ist aufregend und man möchte nicht sofort in irgendein Fettnäpfchen treten. Doch sobald das Vertrauen aufgebaut ist und man sich miteinander so richtig wohlfühlt, beginnen die stundenlangen Gespräche über Gott und die Welt. Aber auch mal einen Tag nichts voneinander zu hören ist kein Problem, denn man vertraut einander und weiß genau, dass man sich dennoch nahe ist – auch dann, wenn man nichts voneinander hört.

Liebe verändert das Auftreten

In der Dating-Phase will man sich natürlich immer von seiner besten Seite zeigen. Vor allem dann, wenn es bereits knistert und man sich schon in den anderen verliebt hat. Selbst bei einem entspannten Netflix-Abend sitzt du mit Make-up und gestylten Haaren auf der Couch. In einer Beziehung, in der dann auch echte Liebe im Spiel ist, denkst du dann aber gar nicht mehr darüber nach. Denn du fühlst dich wohl und bist sogar in Jogginghose für ihn immer noch die schönste Frau der Welt! Das Gefühl, sich nicht mehr für den anderen aufbrezeln zu müssen, um ihm zu gefallen ist einfach Gold wert. Denn inzwischen geht es schon lange nicht mehr um Äußerlichkeiten – Der Charakter und das Gefühl von tiefem Vertrauen sind um so vieles wichtiger geworden!