Mit Rapper Kanye West wollen sich derzeit nur die wenigsten Promis assoziieren. Denn nach antisemitischen Tweets und der Verbreitung von rechtspopulistischen Sprüchen distanzieren sich viele von dem Superstar. Jetzt spricht auch seine Ex-Freundin Julia Fox über diese Kontroversen.

Und gibt zu: Auch sie ist von den Aktionen entsetzt.

Kanye West: Konsequenzen nach kontroversen Tweets

Die Beziehung zwischen Kanye „Ye“ West und Julia Fox war eine, die vor allem für eines sorgte: jede Menge Aufmerksamkeit. Denn nachdem sich der Rapper und Kim Kardashian getrennt hatten, sah man Kanye plötzlich mit der Schauspielerin und Ex-Domina turteln. Aber nicht versteckt oder unabsichtlich von Paparazzi entdeckt. Nein, die beiden machten ihre Turteleien gerne so öffentlich wie möglich. Fox veröffentlichte etwa einen ausführlichen Artikel über das erste gemeinsame Date inklusive Fotoshooting und auch auf Red Carpet Events zeigten sich die beiden gerne im Partnerlook.

Doch diese Schlagzeilen-füllende Beziehung sollte nicht von Dauer sein. Denn bereits wenige Wochen nach Bekanntwerden der Beziehung war schon wieder alles vorbei. Und Kanye? Der schlitterte ab diesem Zeitpunkt von einem Skandal in den nächsten. Wir erinnern: Von Morddrohungen gegen Kims damaligen Freund Pete Davidson über Schimpftiraden gegen ehemalige Promi-Bekanntschaften bis hin zur Vermarktung von „White Lives Matter“-Shirts ließ der Rapper wirklich nichts aus – und muss jetzt mit den Konsequenzen leben. Denn zahlreiche Promis distanzierten sich öffentlich von ihm, auch seine Geschäftspartner Balenciaga und Adidas kündigten dem Rapper und Designer die Zusammenarbeit.

Julia Fox äußert sich zu Beziehung mit Kanye West

Nur eine scheint sich aus all diesen öffentlichen Skandalen rauszuhalten: Julia Fox. Denn seit der Trennung konzentrierte sich die Schauspielerin auf ihre eigene Karriere, sorgte mit ihren ausgefallenen Looks für Schlagzeilen und wird derzeit online für ihre offenen und ehrlichen TikToks zu Themen wie Kindererziehung, Feminismus und Sex gefeiert.

Doch so ganz kann sie das Image von „Kanye’s Ex“ wohl nicht abschütteln. Denn in einem neuen Video reagiert sie jetzt auf die Kritik, dass sie einen „bekanntermaßen gewalttätigen Frauenfeind und Antisemiten“ gedatet habe. Und Julia findet für diese Anschuldigungen klare Worte. Denn sie betont: „Der Mann war in meiner Nähe normal.“

„Ich habe Kim schon immer geliebt“

Ursprünglich, gesteht sie, wollte sie West gar nicht daten. Doch er blieb hartnäckig und schrieb ihr immer wieder. „Aber dann hatte ich diesen Gedanken: Vielleicht kann ich ihn von Kim ablenken. Vielleicht kann ich ihn ablenken, ihn dazu bringen, mich zu mögen“, erzählt Fox in dem Video. „Wenn es jemand schaffen kann, dann ich. Denn wenn ich mir etwas vornehme, dann tue ich es auch.“ Und es gelang ihr auch zeitweise. Die Ablenkung, betont sie, habe sie sich als Ziel gesetzt, da sie Kim sehr gerne habe. Die beiden verbindet eine lange Geschichte. Denn Kim habe vor Jahren Julias erstes Modelabel in ihren Stores verkauft. „Ich habe Kim schon immer geliebt“, so Julia.

Doch auch bei der Ablenkung gab es für die Schauspielerin Grenzen. Denn in dem Video stellt sie klar, dass der Kanye, den sie öffentlich datete, und der, der derzeit für Schlagzeilen sorgt, vollkommen verschieden sind. „Als ich und er zusammenkamen, hatte er noch gar nichts Extremes gemacht“, erklärt Fox. „Das Einzige, was er getan hatte, war, den Namen in dem Song zu ändern, in dem es hieß ‚Come back to me, Kimberly’“, sagte sie in Anspielung an einen Auftritt, bei dem West den Text zu seinem Song „Runaway“ änderte.

Julia Fox distanziert sich von Kanyes Aussagen

West war zum Zeitpunkt der Beziehung „nicht auf Twitter“, betont Fox. „Er war in keiner Form der sozialen Medien aktiv. Er hat nicht einmal über seine Beziehung gesprochen.“ Sobald sich das änderte, war auch die Beziehung vorbei. „Mir war ziemlich schnell klar, dass er meine Hilfe nicht annehmen würde … Es war illusorisch, ich dachte, ich könnte ihm helfen, ich weiß. Es hat nicht geklappt, und jetzt sind wir hier.“

Julia will also ein für alle mal die Timeline der Beziehung aufklären und betonen: mit all den Dramen rund um Kanye, Pete und Kim hatte sie nichts mehr zu tun. Die Beziehung hatte für sie dementsprechend positive Effekte. „Es war wirklich schön,“ betont sie. Denn die beiden sprachen hauptsächlich über „Klamotten und verrückte Ideen und Pläne für die Zukunft und unsere Hoffnungen und Träume für die Kindheit und die Ausbildung“. Und auch heute respektiere sie „den Mann als Künstler wirklich sehr“. Doch in dem Video distanziert sie sich auch klar von Kanyes Aussagen. Sie wolle ihn zwar nicht auf seine „wirklich schlechten Momente“ reduzieren, betont jedoch, dass sie sich mit der „jüdischen Gemeinde“ solidarisiere.