Dir ist ständig kalt, selbst wenn du extra warm eingepackt bist? Dann sind Herbst und Winter sicher nicht gerade deine Lieblingsjahreszeiten. Wir verraten dir, was der Grund für das ständige Frösteln sein könnte und was du dagegen tun kannst.

Frostbeulen sollten jetzt gut aufpassen.

Ihr friert ständig? Das könnt ihr dagegen tun

Wir alle kennen sie: Die Kolleginnen und Kollegen im Büro, die bereits eine Jacke überziehen, während andere meistens noch im T-Shirt herumlaufen. Fakt ist: Menschen nehmen Kälte unterschiedlich wahr. Und es gibt Menschen, die einfach ständig frieren. Wie kälteempfindlich jemand ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So kann dies genetisch bedingt sein. Außerdem sind Frauen laut Studien tatsächlich verfrorener als Männer. Dieses Phänomen hängt zum Teil auch mit der Muskelmasse und dem höheren Grundumsatz zusammen. Doch es gibt noch viele andere Faktoren. Wenn auch du zu den Kälte-geplagten Frostbeulen zählst, solltest du diese vier Dinge beachten:

1. Blutbild machen

Was viele nicht wissen: Wenn deine Hände, Füße, Nasenspitze etc. ständig kalt sind, muss das nicht zwangsläufig an der Temperatur liegen. Denn häufiges frieren, kann auch körperliche Ursachen haben. So kann die Tatsache auch auf einen Mangel oder eine Erkrankung hinweisen. Zu möglichen Ursachen zählen unter anderem Eisenmangel, Magnesiummangel, niedriger Blutdruck oder Schilddrüsenunterfunktion. Betroffenen sollten daher zur Sicherheit ein Blutbild beim Hausarzt oder der Hausärztin machen lassen. Sind medizinische Ursache für das Frieren ausgeschlossen, solltest du dich an die folgenden Punkte halten. 

2. Ausreichend Schlaf

Euch wird es vielleicht schon mal selbst aufgefallen sein: Wie empfindlich wir auf Kälte reagieren, hängt auch von unserer aktuellen Verfassung ab. Und der Schüssel zur Gesundheit steckt auch hier wiedermal im Schlaf. Einer Studie zufolge bringt Schlafentzug die Körpertemperatur tatsächlich durcheinander und führt zu Wärmeverlust. Das ist der Grund, warum wir schneller frösteln, wenn wir müde sind. Wenn euch ständig zu kalt ist, solltet ihr also auch mal genauer auf euren Schlafrhythmus achten und gegebenenfalls auch mal eine Stunde früher ins Bett gehen. Das kann ja grundsätzlich nie schaden, oder?

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3. Genug trinken

Ja, dass Tees von innen wärmen, ist jetzt kein Geheimnis. Aber auch lauwarmes Wasser kann gegen das Frieren helfen. Denn wer generell viel Flüssigkeit trinkt, fördert damit auch gleichzeitig die Durchblutung im Körper, was wiederum für Wärme von innen sorgt. Am besten hilft aber wohl tatsächlich ein Ingwertee. Denn das heiße Wasser heizt an sich schon ein, und der Ingwer treibt den Stoffwechsel nochmal zusätzlich an. Außerdem werden die Abwehrkräfte gestärkt, was im Herbst und Winter ja prinzipiell nützlich ist.

Und übrigens: Der Irrglaube, dass Alkohol wärmt, hält sich seit vielen Jahren – vor allem bei Christkindlmarkt-Besucher:innen – hartnäckig. Durch den Genuss von Hoch­prozentigem erweitern sich die Blutgefäße, die Rezeptoren signalisieren ein wohliges Wärmegefühl. Tatsächlich verliert der Körper dadurch aber Wärme und kühlt noch schneller aus. Das gilt auch für heiße alkoholische Getränke wie Glühwein und Punsch.

4. Mini-Workouts einbauen

Jaaa, ihr könnt es euch schon denken: Bewegung erzeugt Wärme! Deshalb lohnt es sich, hin und wieder ein kleines Mini-Workout in deinen Alltag einzubauen, um nicht ständig zu frieren. Denn durch die kurze Sporteinheit wird der Stoffwechsel angekurbelt. Wer keine Lust auf eigene Workouts hat, kann zum Beispiel auch in Ausfallschritten von der Küche in das Wohnzimmer wandern. Oder wie wär’s mit einem kurzen Sonnengruß zwischendurch? Eurer Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Euch wird dadurch nicht nur warm, denn wer regelmäßig solche Mini-Workouts einbaut, trainiert dadurch noch zusätzlich die Muskeln. Heizkosten sparen und gleichzeitig Muskeln aufbauen – na, wenn das kein guter Deal ist?!

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