Wir alle haben bei unseren Lieblings-Songs schon geheult, Gänsehaut bekommen und Herzklopfen verspürt. Doch wer hätte gedacht, dass Musik sogar zum Orgasmus führen kann?

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Vom gesungenen «Oooh» zum gefühlten «Oooh»

Im Fachblatt Frontiers in Psychology wird das Phänomen «Hautorgasmus» beschrieben, bei dem biologische Reaktionen ausgelöst werden können, die exakt mit dem sexuellen Höhepunkt vergleichbar sind. Psychologen untersuchen dieses Phänomen seit Jahren und haben mittlerweile auch herausgefunden, welche Songs uns so in Verzückung bringen.

Aber wie funktioniert das?

Neurowissenschaftler fanden heraus, dass es bestimmte musikalische Techniken sind, die einen Orgasmus auslösen können. Unter anderem gehören dazu melodische Brüche, Lautstärke-Wechsel und Wechsel in der Harmonie des Liedes. Durch diese Faktoren wird das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet und wir empfinden Gefühle wie Zittern, Kribbeln, Erröten, stärkere Durchblutung und Schwitzen – ganz genau wie bei sexueller Erregung eben. Für BBC stellten die Psychologen eine Playlist mit Liedern zusammen, die das sogenannte Musical Skin-Orgasm-Phenomenon hervorrufen können.

Magenflattern, erhöhter Herzschlag und sexuelle Erregung – diese Songs machen uns laut Wissenschaft am meisten an: