Die Hochzeitssaison läuft gerade auf Hochtouren! Grund genug, um sich mit einigen feierlichen Traditionen vertraut zu machen. Doch vergesst feuchtfröhliche Polterabende, Reis werfen und Brautentführungen; denn es gibt wesentlich lustigere Hochzeitsbräuche auf dieser Welt, die euch sicherlich erstaunen werden.

Hier findet ihr die außergewöhnlichsten Bräuche rund um Hochzeiten.

1. Knutsch-Alarm in Schweden

Hochzeitspaare in Schweden, sollten sich genau überlegen, wann sie die erste Klopause während der Feierlichkeiten einlegen. Denn sobald er oder sie auf der Toilette verschwindet, dürfen alle anderen Gäste über die Person herfallen, die zurückgeblieben ist. Mit anderen Worten bedeutet das, dass der Bräutigam oder die Braut mit Küssen überhäuft wird. Eines steht schonmal fest: Das Ehepaar sollte auf jeden Fall nicht eifersüchtig sein und ein starkes Immunsystem haben …

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2. Lächeln verboten im Kongo

Eigentlich sollte man am wohl schönsten Tag seines Lebens im Glück schwimmen und gar nicht mehr aufhören können, zu lächeln. Verspürt man diesen Drang nicht, sollte man sich vielleicht doch überlegen, ob er oder sie wirklich die richtige Wahl zum Heiraten war. Im Kongo läuft es aber ein bisschen anders. Denn hier gilt Lächeln während der Hochzeitszeremonie als verpönt. Das hat einen einfachen Grund: Heiraten ist immerhin eine ernste Sache und sollte dementsprechend auch so behandelt werden. Nach der Trauung darf man aber glücklicherweise wieder strahlend lächeln.

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3. Löchrige Socke als Liebesbeweis in Dänemark

Wenn ein Bräutigam in Dänemark mit löchrigen Socken herumspaziert, dann nicht etwa, weil er schlampig ist oder sich einfach keine Mühe beim Styling gibt. Vielmehr zerschneidet man das Kleidungsstück vor der Zeremonie mit voller Absicht. Damit soll die Braut eine Garantie erhalten, dass ihr Zukünftiger für immer treu sein wird. Wer will denn schon einen Mann mit Löchern in den Socken? In Dänemark scheinbar kein so guter Fang.

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4. Verlobungsringe für beide in Finnland

Wer stellt die Frage aller Fragen? Er oder sie? Wer trägt dann den Ring? In Finnland gibt es Situationen wie diese nicht – zumindest, was den letzten Punkt betrifft. Denn in dem skandinavischen Land ist es üblich, dass beide einen Verlobungsring tragen; die fragende Person und die gefragte. Also ganz ähnlich wie bei den anschließenden Eheringen werden auch Verlobungsringe für beide ausgesucht. Der Mann trägt hierbei aber keinen so großen Klunker, wie seine Verlobte. Das schlichte Schmuckstück wird von den Finnen oft auch als eine Art Freundschafts- oder Verprechensring seiner Angetrauten gegenüber angesehen.

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5. Geschlechtertrennung in Marokko

Jetzt wird’s schräg! Auch wenn ein Brautpaar in Marokko ewige Liebe zelebriert, sehen sich die frisch Verheirateten nicht. Denn die beiden feiern getrennt voneinander. Und das nicht nur einen Abend lang, sondern teilweise sogar eine ganze Woche. Lediglich in der Nacht sehen sich Braut und Bräutigam, nachdem sie mit viel Gejohle in das gemeinsame Schlafzimmer geführt werden.

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6. Verpflichtende Tränen in China

Auch in China stehen vielleicht etwas andere Hochzeitsbräuche am Plan. Einer davon ist besonders skurril. Denn einen Monat vor der Hochzeit muss die Braut tagtäglich eine ganze Stunde lang weinen. Aber nicht etwa, weil sie so traurig über die bevorstehende Zeremonie ist, sondern weil sie überglücklich ist, bald zu heiraten. Nach zehn Tagen bekommt sie dann auch Unterstützung von ihrer Großmutter und beide vergießen gemeinsam eine ganze Menge Freudentränen.

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Na dann steht einem glücklichen Eheleben wohl nichts mehr im Wege