1. Brustwarzen gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Sie können so groß sein wie ein 10 Cent Stück, oder auch den Umfang einer 2 Euro Münze haben. Sie können leuchtend rot, blass-rosa, braun oder auch schwarz sein – und sich während einer Schwangerschaft (wie auch die Brust selbst) stark verändern.

2. Brustwarzen können uns richtig Lust machen. Im Rahmen einer Studie im Fachblatt Journal of Sexual Medicine fanden Forscher heraus, dass bei der Stimulation von Brustwarzen im Gehirn die selben Areale aktiv sind, wie bei der Stimulation der Klitoris oder Vagina.

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3. So ist auch der Nippel-Orgasmus keinesfalls nur erfunden. Die reine Stimulation der Brustwarzen kann uns Frauen laut Wissenschaft also tatsächlich zum Höhepunkt bringen – allerdings leider nur sehr wenige von uns.

4. Brustwarzen sind zwar von Natur aus uneben, manchmal sind diese Unebenheiten allerdings ein schlechtes Zeichen. So gibt es etwa das «Parget-Karzinom», eine seltene Form von Brustkrebs, die sich unter Anderem an den Brustwarzen bemerkbar macht. Hierbei wird eine rote Delle oder Ausschlag sichtbar. Solltet ihr also eine Veränderung dieser Art entdecken, bitte sofort einen Arzt aufsuchen.

5. Brustwarzen hassen Sport. Die Reibung macht sie nämlich trocken, rauh und manchmal sogar blutig, da sie permanent am BH kratzen. Deshalb sollte vor und nach dem Training eine fettende Creme aufgetragen werden, die die empfindliche Haut schützt beruhigt.

6. Stillen kann unsere Brustwarzen ganz schön strapazieren. Die schmerzhaften Konsequenzen, die so ein nuckelndes Baby mit sich zieht verschwinden allerdings meistens wieder, sobald die frisch gebackene Mama beim Stillen den richtigen Dreh herausgefunden hat.

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7. Apropos Stillen: Brustwarzen können während und nach einer Schwangerschaft unkontrolliert mit Milch um sich spritzen. Außerdem gibt es ein Phänomen, bei dem manchen Frauen tatsächlich die Milch «einschießt», wenn sie ein schreiendes Baby hören.

8. Bei weißem, milchigen Ausfluss heißt es (wenn keine Schwangerschaft besteht) Vorsicht! Eine kleine Menge ist in der Regel nichts Außergewöhnliches, bei stärkerem Ausfluss sollte allerdings ein Arzt aufgesucht werden.

9. 15 Pozent der Frauen haben sogenannte Schlupfwarzen, also Nippel, die dauerhaft oder zeitweise nach innen gestülpt sind.

10. #freethenipple: Männliche Brustwarzen dürfen auf Facebook, Instagram und Co stolz in die Kamera gehalten werden, während unsere Nippel immer noch der Zensur unterliegen. (PS: Einer von 18 Männern besitzt sogar 3 davon – und darf jeden einzelnen zeigen, wem, wann und wo er will). NOT FAIR! 

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